Projekt · Mechanische Montage und Schweißen · Industrie

Ventilatortausch und Anpassung der Luftkanäle

Austausch eines Absaugventilators auf einer Prozessbühne. Die vorhandenen Luftkanäle passten nicht zum neuen Aggregat, deshalb haben wir sie zurückgeschnitten, die Übergangsstücke passgenau gefertigt und den Ventilator auf beiden Seiten angeschlossen.

Der neue Ventilator, auf beiden Seiten angeschlossen.

Leistungsumfang

Mechanische Montage und Schweißen · Industrie

Umfeld

Bestandsanlage, Prozessbühne im Freien

Tafeln

6 Aufnahmen, 5 Arbeitsschritte

Wie es gebaut wurde

Eine Tafel je Arbeitsschritt. Zum Vergrößern eine Tafel anklicken.

Arbeitsschritt 01 / 05

Der Ventilator kommt als komplette Einheit auf die Baustelle — Gehäuse, Laufrad, Motor und Grundrahmen zusammen. Über die Arbeit entscheidet nicht das Aggregat selbst, sondern seine Anschlussmaße: Saugseite, Druckseite und das Lochbild unter dem Rahmen. Bei einem Austausch passen sie selten zum Bestand, und hier passten sie nicht.

Das neue Aggregat im Lieferzustand.
Arbeitsschritt 02 / 05

Der Ventilator wird auf seinem Fundament abgesetzt und bleibt am Anschlagmittel, bis er befestigt ist. Der alte Rahmen hat die Auflager nicht dort hinterlassen, wo der neue sie braucht, deshalb werden sie vor dem Verschrauben auf das neue Aufstellmaß gearbeitet — ein Ventilator auf einem unebenen Fundament trägt diesen Fehler direkt in seine Lager. Alles Heiße geschieht über einer Schweißdecke, mit einem Feuerlöscher an der Arbeitsstelle.

Arbeiten am Fundament, bevor der Ventilator verschraubt wird.
Arbeitsschritt 03 / 05

Auf der Saugseite muss der alte Kanal nachgeben. Zuerst nehmen wir sein Gewicht am Anschlagmittel auf, damit nach dem Öffnen nichts an der Verbindung hängt, dann schneiden wir ihn zurück und setzen einen Stutzen passend zum Saugstutzen des Ventilators ein. Das Maß gibt die Zeichnung des Ventilators vor; wo der Stutzen sitzt, wird am Kanal selbst abgenommen.

Der Kanal hängt am Anschlagmittel, solange die Verbindung offen ist.
Arbeitsschritt 04 / 05

Die Druckseite geht nach oben in den bestehenden Schornstein, und von allein treffen die beiden nicht zusammen. Wir fertigen das Übergangsstück, setzen es bei auf dem Fundament stehendem Ventilator an und reißen es in Einbaulage an. Endgültig verschweißt wird nichts, bevor beide Enden gegen die Öffnungen geprüft sind, auf die sie treffen müssen.

Das Übergangsstück der Druckseite in Einbaulage angesetzt.
Arbeitsschritt 05 / 05

Beide Anschlüsse enden elastisch — eine Manschette auf der Saugseite und ein verschraubter Kompensator auf der Druckseite. Der Rahmen selbst steht auf Schwingungsdämpfern, das Aggregat darf sich also ein wenig bewegen; diese beiden Verbindungen halten diese Bewegung aus den Kanälen heraus und lassen die Flansche einen Bruchteil versetzt sitzen, ohne eine der Seiten zu belasten. Sind sie eingebaut, werden die Nähte der Übergangsstücke nachgearbeitet und der Kompensator rundum verschraubt.

Der Kompensator zwischen Ventilator und Schornstein.

Gewerke auf dieser Baustelle

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